
Die Ölpreise haben seit Beginn dieser Woche eine weiterhin volatile Entwicklung gezeigt. Zum Wochenbeginn reagierten die Märkte unmittelbar auf neue Spannungen im Nahen Osten. Der Rohölpreis zog deutlich an und überschritt zeitweise die Marke von 110 US-Dollar. Hintergrund sind vor allem Sorgen über massive Angebotsausfälle und Störungen im Öltransport. Die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Transportrouten weltweit – bleibt ein zentraler Risikofaktor. Im weiteren Wochenverlauf kam es jedoch zu kurzfristigen Preisrückgängen. Aussagen von US-Präsident Donald Trump über mögliche Fortschritte im Konflikt sorgten zeitweise für Entlastung am Markt. Diese Rücksetzer fielen vergleichsweise moderat aus und die Preise bleiben insgesamt auf hohem Niveau.
Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass der Ölmarkt derzeit fast ausschließlich von geopolitischen Faktoren bestimmt wird. Große Fördermengen sind bereits ausgefallen, wichtige Transportwege bleiben unsicher und die Risikoprämie ist fest im Preis verankert. Selbst bei einer möglichen Entspannung dürfte sich die Lage nur langsam normalisieren, da Infrastruktur und Lieferketten bereits beeinträchtigt sind.
Für Heizölkunden in Deutschland bedeutet das, dass das Preisniveau insgesamt erhöht bleibt. Kurzfristige Rückgänge bieten weiterhin Chancen, aber insgesamt bleibt das Umfeld preisstützend und risikobehaftet.

| Bereich | Schlusskurs 30.03.2026 |
Schlusskurs 31.03.2026 |
Startkurs heute 01.04.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 01.04.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
154,93 | 152,13 | 149,98 | -1,4 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
112,23 | 118,61 | 104,83 | -11,6 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1453 | 1,1528 | 1,1565 | 0,3 % | ![]() |
